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Neoprenanzug Ratgeber – Neoprenanzüge im Vergleich

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Besonders bei Kindern sollte bei einem Strandurlaub ausreichend auf den Schutz Wert gelegt werden, damit diese keine bösen gesundheitlichen Folgen im Alter in Kauf nehmen müssen. Je nach Region, in der ein Neoprenanzug zum Einsatz kommt, gibt es verschiedene Sonnenschutzmittel, die in Frage kommen können.

Unser Verbraucherportal „Neoprenanzug Test24″ hilft dir dabei, den optimalen Neoprenanzug für dich und deine Kinder zu finden. Dazu haben wir zahlreiche Informationen verschiedener Bewertungen, Empfehlungen und Testberichte zusammengefasst und stellen sie dir zur Verfügung. So hast Du die Gelegenheit, dir einen Überblick zu verschaffen und dich letzten Endes für ein optimal passendes Modell zu entscheiden.

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Du findest bei uns eine Reihe an Modellen von den unterschiedlichsten Marken. Allesamt bieten dir unterschiedliche Möglichkeiten und Funktionen um für dich den besten Neoprenanzug zu finden.

 

Wobei werden Neoprenanzüge eingesetzt?

Neoprenanzüge werden umgangssprachlich auch Neos genannt und vor allem bei Wassersportarten eingesetzt. Hierzu zählen insbesondere das Tauchen (Tauchanzug) und alle Arten des Surfens (Windsurfen, Wakeboarden, Wellenreiten, etc.). Auch beim Wasserskifahren, beim Rafting und Segeln in kalten Gewässern sowie beim Schwimmen in offenen Gewässern, z.B. im Rahmen eines Triathlons, kommen Neoprenanzüge zum Einsatz. Fallschirmspringer, die eine Wasserlandung planen, tragen ebenfalls Neoprenanzüge.

 

Warum ist ein Neoprenanzug sinnvoll?

Ein Neoprenanzug schützt die Träger vor Sonnenstrahlung und Auskühlung. Da der Körper im Wasser sowie durch Wind schnell Wärme verliert, ist ein Neoprenanzug bei Wasseraktivitäten zum Schutz vor Unterkühlung auch sinnvoll, wenn die Außentemperatur über 20°C liegt.

 

Was ist Neopren?

Neopren ist ein synthetischer Kautschuk, der chemisch eigentlich Polychloropren, Chloropren-Kautschuk oder Chlorbutadien-Kautschuk heißt. Bei der Bezeichnung Neopren handelt es sich um den Markennamen der Firma DuPont, die das Material in den 1930er Jahren auf den Markt brachte. Wird Neopren aufgeschäumt, enthält es viele Gasbläschen und wirkt dadurch stark wärmeisolierend.

 

Wie funktioniert Neopren?

Das für die Herstellung von Neoprenanzügen verwendete Neopren ist aufgeschäumt und enthält dadurch kleine Luftbläschen, die sehr gut thermisch isolieren.

Neopren wird in unterschiedlichen Stärken hergestellt und ist dadurch unterschiedlich stark wärmeisolierend. Dabei gilt: Je dicker das Material, desto besser isoliert es. Allerdings verliert Neopren mit zunehmender Dicke an Dehnbarkeit und hat einen größeren Auftrieb.

Je nach Einsatzgebiet und Konditionen sind unterschiedlich dicke Neoprenanzüge sinnvoll.

 

Welche Arten Neoprenanzüge gibt es?

Bei Neoprenanzügen wird unterschieden zwischen Nassanzügen (Wetsuits), Trockenanzügen (Drysuits) und Halbtrockenanzügen (Semi-Dry Suits oder Semi-Trockenanzüge).

Nassanzüge erlauben die Zirkulation von Wasser im Anzug, wodurch sie nur eingeschränkt wärmeisolierend wirken.

Halbtrockenanzüge erlauben Wasser zwischen Körper und Neopren, verhindern dabei jedoch den dauernden direkten Wasseraustausch. Das Wasser im Anzug wärmt sich auf und bietet dem Träger so zusätzliche Isolierung.

Trockenanzüge halten Wasser komplett vom Träger fern. Sie können auch über weiterer, trockener Bekleidung getragen werden.

TIPP: Bei Neoprenanzügen wird sowohl zwischen Nass-, Halbtrocken- und Trockenanzügen unterschieden als auch zwischen unterschiedlichen Schnitten, vom Langarmsteamer bis hin zum Shorty.

Was ist der Unterschied zwischen Neoprenanzügen für Taucher und für Surfer?

Neoprenanzüge für Taucher sind für den erhöhten Druck unter Wasser ausgelegt. Ihr Äußeres besteht meist aus doppelt kaschiertem Neopren, welches etwas rau und porös ist und durch die so größere Oberfläche Wärme besonders gut isoliert.

Neoprenanzüge für Surfer sowie andere Oberflächen-Wassersportarten besteht außen meist aus Glatthaut-Neopren. Dadurch perlt Flüssigkeit einfacher ab und der Anzug trocknet schneller. Alternativ bieten Anzüge aus kaschiertem Neopren, bei denen eine dünne Nylon-Lage außen aufgeklebt wird, mehr Robustheit. Allerdings ist die Verdunstungskälte und dadurch der Wärmeverlust bei ihnen höher als bei Glatthaut-Neopren.

 

Was sind Nassanzüge bzw. Wetsuits?

Nassanzüge sind zwar wasserdicht, allerdings kann Wasser über die Hals-, Arm- und Beinöffnungen sowie Reißverschlüsse eindringen und im Anzug zirkulieren, wenn sich der Träger bewegt. Dadurch ist die Wärmeisolierung von Nassanzügen eingeschränkt und der Körper kann recht schnell auskühlen. Nassanzüge sind deshalb nicht für den Einsatz in kalten Gewässern geeignet.

Wetsuits sind mit unterschiedlicher Neopren-Dicke, von 2,5 mm bis 8 mm, erhältlich. Einige Nassanzüge verfügen über hautfreundliches Innenfutter. Die meisten Nassanzüge sind Einteiler mit langen Ärmeln und Hosenbeinen. Es gibt jedoch auch Zweiteiler, die einfacher anzuziehen sind, allerdings mehr Wasser eindringen lassen als Overalls. Für den Einsatz in warmen und sehr warmen Bedingungen sind Wetsuits auch in kurzärmeliger und kurzbeiniger Version, z.B. als sogenannte Kurzarmsteamer und Shortys, erhältlich.

 

Was sind die Vorteile von Wetsuits / Nassanzügen?

Zu den Vorteilen von Wetsuits zählt, dass sie vergleichsweise kostengünstig und in vielen Ausführungen (Shorty, Overall, Zweiteiler) erhältlich sind. Ihre Einsatzmöglichkeiten sind zudem recht vielfältig.

 

Was sind die Nachteile von Wetsuits / Nassanzügen?

Wetsuits sind durch die Wasserzirkulation im Inneren nur eingeschränkt wärmeisolierend und daher in der Regel nicht für kalte Bedingungen geeignet.

 

Was sind Trockenanzüge bzw. Drysuits?

Drysuits sind sowohl wasser- als auch luftdichte Anzüge. Sie verhindern das Eindringen von Wasser durch wasserdichte Reißverschlüsse sowie Manschetten an den Arm-, Bein- und Halsöffnungen. Neopren-Drysuits werden beim Tauchen sowie z.B. beim Schnorcheln, Rafting, Segeln und Surfen in sehr kalten Gewässern eingesetzt.

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Welche Arten von Trockenanzügen bzw. Drysuits gibt es?


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gibt es in zwei Materialien. Neben Neopren-Trockenanzügen sind auch Membran-Trockenanzüge erhältlich.

Membran-Trockenanzüge verfügen durch ihre Trilaminat-Membran über keine Eigenisolation, sodass zum Kälteschutz das Tragen einer weiteren Kleidungsschicht unter dem Anzug notwendig ist.

Neopren-Trockenanzüge verfügen über die Eigenisolation des Neoprens, stärken jedoch die Bewegungsfreiheit des Trägers stärker ein und sind weniger flexibel.

Als dritte Möglichkeit verbinden hybride Trockenanzüge die Vorteile von Neopren und Membran, indem die Manschetten aus Neopren gefertigt werden, während Anzugstellen, die besondere Flexibilität erlauben sollen, aus mehrlagigem Laminat sind.

 

Was sind die Vorteile von Trockenanzügen / Drysuits?

Drysuits sind aus hochwertigen Materialien gefertigt und für den Einsatz in kalten bis sehr kalten Bedingungen geeignet. Da sie im Inneren trocken bleiben, können sie bei Bedarf mit weiteren Kleidungsschichten kombiniert oder mit einem wärmeisolierenden Gas, meist Argon, gefüllt werden.

 

Was sind die Nachteile von Trockenanzügen /Drysuits?

Trockenanzüge sind im Vergleich mit Nass- und Halbtrockenanzügen teuer. Für den Einsatz in warmen Bedingungen sind sie nur bedingt geeignet.

 

Was sind Halbtrockenanzüge bzw. Semi-Dry Suits?

Halbtrockenanzüge, auch Semi-Dry Suits oder Semi-Trockenanzüge sind Nassanzüge, die an Reißverschlüssen, Hals-, Arm- und Beinöffnungen mit Neoprenmanschetten versehen sind, um so die Wasserzirkulation stark einzuschränken. Sie kombinieren also Nass- und Trockenanzüge. Für die Wärmeisolation sorgt – wie beim Nassanzug – das Neopren, meist mit einer Stärke zwischen 5 und 8 mm. Durch die Einschränkung der Wasserzirkulation sind Semi-Dry Suits für kalte Temperaturen besser geeignet als Wetsuits.

 

Was sind die Vorteile von Halbtrockenanzügen / Semi-Dry Suits?

Halbtrockenanzüge sind in sehr unterschiedlichen Temperaturen einsetzbar, von warmen bis kalten Bedingungen. Sie sind dadurch besonders gut für Sportarten wie Surfen, Kitesurfen etc. an der Wasseroberfläche geeignet, wobei sie auch im Herbst und Winter eingesetzt werden können.

 

Was sind die Nachteile von Halbtrockenanzügen / Semi-Dry Suits?

Halbtrockenanzüge sind in der Regel teurer als Wetsuits.

 

Wie dick ist das Neopren bei Nass- bzw. Halbtrockenanzügen?

Neoprenanzüge sind meist mit einer Materialstärke von 2 bis 8 mm erhältlich. Viele Neoprenanzüge bestehen aus zwei unterschiedlich dicken Materialien, wobei das Neopren an Armen und Beinen dünner ist als am Rumpf. Die Dicke des Neoprens wirkt sich auf den Auftrieb aus. Je dicker das Material, desto stärker der Auftrieb, der von Tauchern mit Gewichten ausgeglichen werden muss.

 

Was bedeutet die Angabe 3/2 mm?

Die Angabe 3/2 mm bedeutet, dass das Neopren am Rumpf 3 mm dick ist und an den Armen und Beinen 2 mm. Üblich sind auch die Kombinationen 4/3, 6/5/4 sowie 5/4/3.

TIPP: Bei Neoprenanzügen wird sowohl zwischen Nass-, Halbtrocken- und Trockenanzügen unterschieden als auch zwischen unterschiedlichen Schnitten, vom Langarmsteamer bis hin zum Shorty.

 

Was ist ein Langarmsteamer?

Als Langarmsteamer wird ein Nass- oder Semitrockenanzug mit langen Armen und Beinen bezeichnet. Er wird meist mit einer Neoprenstärke von 3 bis 6 mm angeboten und beim Oberflächen-Wassersport (v.a. Surfen) vor allem bei Lufttemperaturen zwischen 5°C und 20°C getragen.

 

Was ist ein Kurzarmsteamer?

Der Kurzarmsteamer hat kurze Ärmel und Hosenbeine. Bei einer Materialdicke von meist 2 bis 5 mm wird er bei Lufttemperaturen zwischen ca. 17°C und 25°C z.B. beim Surfen getragen. Bei leicht geringeren Temperaturen ist es ggf. möglich, ein Neoprenshirt unter dem Kurzarmsteamer zu tragen.

 

Was ist ein Long John?

Als Long John wird ein Neoprenanzug mit langen Hosenbeinen aber ohne Ärmel bezeichnet. Man kann ihn in Kombination mit einem Neoprenjäckchen – auch Bolero genannt – als Zweiteiler tragen.

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Was ist ein Shorty bzw. Tropenanzug?

Ein Shorty, auch Tropenanzug genannt, ist ein Wetsuit mit kurzen Ärmeln und Beinen und einer geringen Neoprenstärke von bis zu 2 mm. Der Shorty ist ideal in warmen Konditionen, da er große Bewegungsfreiheit bietet. Er wird vor allem beim Tauchen in tropischen Gewässern sowie z.B. beim Surfen bei Lufttemperaturen von ca. 25-30°C eingesetzt.

 

Welcher Neoprenanzug ist bei sehr hohen Temperaturen zu empfehlen?

Bei höheren Temperaturen wird selbst ein Shorty zu warm. Die meisten Wassersportler verzichten dann auf das Tragen eines Neoprenanzugs und entscheiden sich stattdessen für Boardshorts sowie ggf. ein Neoprenshirt.

 

Was muss ich über Neoprenschuhe wissen?

Neoprenschuhe oder Bootys werden meist bei einer Wassertemperatur von ca. 15°C oder weniger ratsam, damit der Körper über die Füße nicht zu schnell auskühlt. Sie werden in verschiedenen Materialstärken bis zu 6 mm angeboten. Bei spitzem oder scharfkantigem Gegenständen im Wasser schützen Neoprenschuhe die Füße vor Verletzungen.

 

Wann sind Neoprenhandschuhe sinnvoll?

Neoprenhandschuhe, die meist aus 2-4 mm dickem Material bestehen, werden meist bei Wassertemperaturen von 10°C oder weniger eingesetzt.

 

Ich will einen Neoprenanzug kaufen – worauf muss ich achten?

Welcher Neoprenanzug die richtige Wahl ist hängt von der Einsatzart, der erwarteten Luft- bzw. Wassertemperatur sowie weiteren Umwelteinflüssen ab. Auch die persönliche Kälteempfindlichkeit des Trägers spielt bei der Wahl eine Rolle. Der Anzug sollte den Träger warm halten, ihn jedoch nicht überhitzen. Gleichzeitig sollte er vor Quallen oder ähnlichem schützen.

Ein Neoprenanzug z.B. fürs Tauchen und Surfen sitzt optimal, wenn er sehr eng am Körper anliegt. Anzüge für Wasserlandungen bei Fallschirmsprüngen müssen groß genug sein, um die Atmung in keiner Weise zu beeinträchtigen.

 

Welcher Neoprenanzug zum Surfen?

Für Surfer, die hauptsächlich in relativ warmem Wasser und Klima unterwegs sind, sollte das Neopren nicht zu dick sein. Typischerweise kommen ein kurzarmiger und kurzbeiniger Anzug (Shorty) oder ein Wetsuit in einer Dicke von 3/2mm für das Surfen im Sommer in Frage. Ein Wetsuit mit langen Ärmeln und Beinen bietet mehr physischen Schutz vor Tieren wie Quallen und kann sinnvoll sein, wenn das Gewässer mit diesen besiedelt ist.

 

Welcher Neoprenanzug zum Tauchen?

Welcher Anzug beim Tauchen die richtige Wahl ist hängt von den Bedingungen, aber auch von den eigenen Vorlieben ab. Generell gilt: Je wärmer das Gewässer, desto dünner kann das Neopren des Taucheranzugs sein. Die Lufttemperatur ist in diesem Zusammenhang unerheblich.

In warmen Gewässern, beispielsweise in den Tropen, kann ein kurzärmeliger, kurzbeiniger Wetsuit (sog. Shorty) oder ein langbeiniger und langärmeliger Wetsuit mit geringer Neoprendicke (z.B. 3/2 mm) die richtige Wahl sein. Beim Tauchen im Winter oder in eher kühlen Gewässern kommen Wetsuits mit 4-5 mm oder Halbtrockenanzüge in Frage. Zusätzlich können Neoprenschuhe und -handschuhe sowie eine Haube sinnvoll sein.

In sehr kalten Gewässern taucht man am besten in einem Drysuit, in der Regel in Kombination mit Neoprenschuhen, Neoprenhandschuhen und einer Neoprenhaube.

 

Wo kann ich einen Neoprenanzug kaufen?

Bei Neoprenanzügen sind der korrekte Sitz und die Bequemlichkeit für den Träger entscheidend. Der Anzug sollte hauteng sein. Deshalb sollte ein Neoprenanzug idealerweise im Fachgeschäft gekauft werden.

Wer zum ersten Mal einen Neoprenanzug kauft, kann sich auch in einem Fachgeschäft bezüglich Funktionalität und Passform lassen.

 

Kann ich meinen Neoprenanzug auch online kaufen?

Ja, dies ist generell möglich. Onlinehändler Amazon haben Neoprenanzüge für Damen, Herren und Kinder in allen möglichen Stilen und Passformen im Angebot. Die Preise sind zudem meist niedriger als im Fachhandel. Wer sich bereits auskennt und keinen großen Wert auf fachliche Beratung liegt, kann also auch online bestellen. Passt der bestellte Schwimmanzug nicht, kann er zurückgeschickt werden.

 

Welche Hersteller bieten die besten Neoprenanzüge?

Neoprenanzüge werden von einer Vielzahl von Herstellern angeboten. Zu den bekannten Marken zählen zum Beispiel O’Neill, Rip Curl, Xcel, Seavenger, Billabong, Body Glove, Hurley, Quicksilver, Subgear, Cressi, Skinfox, Scubapro und Pro Limit.

Der richtige Neoprenanzug

Neoprenanzug Test

Der erste Neoprenanzug oder auch Wetsuit genannt, wurde in den 50er Jahren von der Firma O’Neill entwickelt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Zuerst nur für Surfer aus Kalifornien gedacht, eroberte er schnell die ganze Welt und ist heute auch im Triathlon nicht mehr wegzudenken.

Da der Körper bei einem längeren Aufenthalt im Wasser sehr schnell auskühlen kann, tüfteln viele Hersteller heute an Neoprenanzügen und entwickeln und testen immer wieder neue Designs und Technologien. Aus diesem Grund ist es nicht immer ganz einfach den richtigen Wetsuit zu finden. Für den Sommer findet man einen Shorty, für kühlere Tage den Streamer oder für eisige Temperaturen den Polar Wetsuit. Ein guter Neoprenanzug schützt vor Sonneneinstrahlung und Kälte, so dass man problemlos auch für eine längere Zeit im Wasser bleiben kann.

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Wofür wird ein Neoprenanzug gebraucht?

Je nachdem welche Sportart betrieben wird, kann ein Neoprenanzug viele Vorteile bieten. Sie sind wasserabweisend, leicht und dehnbar. Somit erfüllen sie die Anforderungen, die bei einem längeren Aufenthalt im Wasser wichtig sind. Eingeschlossenes Wasser kann sich erwärmen und bildet so eine Schutzschicht auf dem Körper, was für eine thermische Isolierung sorgt.

In Urlaubsregionen mit einer hohen Wassertemperatur ist ein Shorty empfehlenswert. Wer sich für Triathlon, Surfen oder Stand Up Paddling interessiert, der ist mit einem Neoprenanzug gut beraten. Das spezielle Material ist dafür verantwortlich, dass es bei Wind oder kalten Wassertemperaturen nicht zu Auskühlungen kommt, da das Wasser ablaufen kann.

 

Wettkampfvorteile durch den richtigen Neoprenanzug

Aber auch bei einem Wettkampf kann der richtige Triathlon Anzug für Vorteile sorgen und ist für Einsteiger wie auch Profis von großer Bedeutung. Denn der Neoprenanzug schützt nicht nur vor Kälte, sondern ist auch für den entsprechenden Auftrieb im Wasser verantwortlich.

 

Welcher Neoprenanzug ist der Richtige?

Egal ob der Anzug zum Surfen oder Schwimmen benötigt wird, ausgewählt wird dieser anhand der zu erwartenden Wassertemperatur. Für Wassertemperaturen zwischen 7 °C bis 12 °C sind Neoprenanzüge mit einer Dicke zwischen 4 und 5 mm empfehlenswert. Liegen die Temperaturen zwischen 12 °C bis 17 °C, werden nur noch 3 oder 4 mm benötigt und bei wärmeren Temperaturen lediglich noch 2 mm. Liegen die Temperaturen über 20 °C, ist ein Shorty vollkommen ausreichend.

Aber auch die Verschlussart sollte vor dem Kauf bedacht werden. Während der Rückenreißverschluss den Vorteil bietet, dass der Anzug schneller ausgezogen werden kann (Triathlon) bietet der Reißverschluss auf der Vorderseite die bessere Bewegungsfreiheit.

 

Das Wichtigste bei einem Neoprenanzug

Neoprenanzug Herren

In vielen Neoprenanzug Test-Berichten wird das wichtigste Merkmal vernachlässigt. Die Passform ist beim Neoprenanzug Kauf das entscheidenste Kaufkriterium. Es gibt niemanden, der in einem schlecht sitzenden Anzug schneller schwimmt oder sich wirklich wohlfühlt. Deshalb ist es besonders wichtig, sich für ein passendes Modell zu entscheiden. Je hochwertiger ein Neoprenanzug ist, desto einfacher ist es, diesen an- oder auszuziehen. Da diese auch sehr flexibel und weich sind, ist der Kraftaufwand geringer. Da ein Neoprenanzug eng anliegen sollte, fühlt man sich in einem hochwertigen Modell auch einfach wohler.

Leider hat man nicht die Möglichkeit alle Anzüge jeder Firma zu testen um herauszufinden, welches Modell am besten zu einem passt. Auch in der Passform gibt es je nach Modell Unterschiede. Deshalb sind bei der Auswahl die Körpergröße und das Gewicht, der Körperbau und der Einsatzzweck zu beachten.

Vor dem Kauf sollte man sich die folgenden Fragen stellen:

  • Wie oft wird der Neoprenanzug voraussichtlich verwendet?
  • Zu welcher Jahreszeit wird er getragen?

Entsprechend der Antwort ist zu überlegen, welche Preisklasse die Richtige ist? Muss als Gelegenheitsschwimmer oder Urlaubssurfer die Premiumklasse gewählt werden oder reicht ein Modell aus dem Niedrigpreissegment?

  • Am besten werden mehrere Modelle vor dem Kauf getestet, um die richtige Passform zu finden.
  • Anhand der zu erwartenden Wassertemperatur wird auch die Dicke des Anzugs gewählt.
  • Lieber einen hochwertigen Neoprenanzug kaufen, als zwei günstige Modelle. Ein hochwertiger Anzug für den Sommer schützt meist auch noch in den Herbsttagen ausreichend.
  • Informationen über Passform oder Modelle findet man auf den Herstellerseiten oder in bestimmten Surfer- oder Triathlon Foren.
  • Hat man sich für ein Modell entschieden und möchte dieses Online kaufen, bestellt man am besten zwei unterschiedliche Größen. Der der am besten passt sollte dann behalten werden. Denn das ist das wichtigste Kaufkriterium. Farbe oder Marke sollten zweitrangig sein.

Übrigens: Wenn man der Meinung ist, dass der Anzug passt, ist er wahrscheinlich zu groß! Besonders Modelle aus dem Mittel- oder Premiumbereich dehnen sich nach ein paar Mal tragen bis um eine Größe.

 

Die Unterschiede zwischen den Anzügen

Neoprenanzug Kinder

Ein Neoprenanzug für Einsteiger besteht meist aus günstigem Material, verfügt aber trotzdem über den richtigen Schnitt. Um eine hohe Flexibilität zu erreichen und eine maximale Beweglichkeit, sind Neoprenanzüge dieser Preisklasse an den Armen und auf der Rückseite etwas dünner. Im Oberschenkelbereich und auf der Brust ist der Neopren dafür sehr dick.

Bei der mittleren Preisklasse wird meist an den wichtigen Stellen hochwertiges Neopren eingesetzt und an den weniger wichtigen Stellen die günstige Variante.

Leider ist es wirklich so, dass die besten Neoprenanzüge auch die teuersten sind, da diese komplett aus hochwertigem Neopren gefertigt sind. Sie sind dadurch flexibler und weicher.

Die Dicke des Neoprens ist übrigens nicht immer entscheidend für die Qualität. Verschiedene Hersteller nutzen für Ihre Neoprenanzüge die Aircell Technik. Hier werden kleine Luftbläschen integriert, was für einen besseren Auftrieb beim Schwimmen verantwortlich ist. Dafür ist das verwendetet Neopren dünner.

Für Damen und Herren gibt es selbstverständlich unterschiedliche Modelle.

 

Welche Neoprenanzüge gibt es?

Der Neopren Shorty

Für den Sommer eignet sich am besten der Neopren Shorty. Er ist preiswert, schnell anzuziehen und sehr pflegeleicht. Die Materialstärke beträgt meist zwischen 2 und 3 mm. Etwas mehr Isolation bieten die Spring Suits oder auch Longsleeve Shorties genannt. Sie eignen sich sehr gut für das Wakeboarden oder Kiten.

Der Semidry oder Neopren Halbtrocken

Diese Art wird am meisten verwendet was dazu führt, dass es hier eine große Auswahl gibt. Je nach Umgebungstemperatur kommen hier unterschiedliche Neoprenstärken zum Einsatz. Hier sind auch häufig die Nähte verklebt und blindstichvernäht, so dass kein Wasser eindringen kann.

Der Zipperless Wetsuit

Bei diesem Neopren findet man keinen Reißverschluss und der Anzug wird mit einem Klettverschluss verschlossen.

Der Steamer

Als Steamer wird ein Neo mit kurzen Armen und langen Beinen bezeichnet. Dieser wird meist für die Übergangszeit eingesetzt und wird als Halbtrocken- und Nassanzug angeboten.

Der Winteranzug

Der Winteranzug besteht aus entsprechend dickem Neopren und schützt besonders gut vor dem Auskühlen. Bei kaltem Wetter sollten zusätzlich noch eine Neoprenhaube, Neoprenhandschuhe oder Neopren Underwear getragen werden.

Der Taucheranzug

Wer in den deutschen Meere tauchen möchte, sollte mindestens einen 4mm dicken Taucheranzug aus Neopren kaufen. Bei den Wassertemperaturen in Deutschland ist selbst das nur gerade so ausreichend. Das gilt auch für den Sommer. Denn für das Wasser spielt es keine Rolle ob es Sommer oder Winter ist. Die Temperatur des Wassers ab einer bestimmten Tiefe ist immer konstant. Daher sollte man mindestens einen 4mm, besser 7mm dicken Neoprenanzug dazu verwenden. Ansonsten lauft man Gefahr innerhalb des Wassers schnell auszukühlen.

Da in Nord- und Ostsee Seeigel, Krebstiere und Feuerquallen heimisch sind, hat ein dicker Taucheranzug auch noch weitere Vorteile: So schützt der Taucheranzug nicht nur gegen Kälte und Nesselgifte, sondern auch gegen Stacheln, Scheren und Zangen.

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Den Neoprenanzug einfach online kaufen

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Wer keinen Triathlon- oder Surfshop in seiner Nähe hat, der kann seinen Neoprenanzug auch ganz einfach von zu Hause aus kaufen. Hier lohnt es sich bei Amazon vorbeizuschauen, da der Käufer einige Vorteile bekommt. Teilweise kann man sich die Anzüge versandkostenfrei zusenden lassen und bei Nichtgefallen von dem Amazon Rückgaberecht Gebrauch machen. Somit hat man die Möglichkeit verschiedene Modelle zu bestellen und nur das zu behalten, welches einem am besten passt und gefällt. Somit vermeidet man Stress im Laden und hat ausreichend Zeit um sich zu entscheiden.

 

Was darf ein Neoprenanzug kosten?

Hier spielen natürlich das Modell und der Verwendungszweck eine große Rolle. Profimodelle sind natürlich deutlich teurer, als Neoprenanzüge für Einsteiger. Grob kann man sich an folgende Preise richten:

  • Die Einsteigerklasse kostet zwischen 30 und 100 Euro
  • Die Preise für die Mittelklasse liegen zwischen 100 und 200 Euro
  • Für die Premiumklasse bezahlt man im Schnitt zwischen 200 und 400 Euro

Fazit

Wer einen Neoprenanzug kaufen möchte, der sollte sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, wie oft und wann er benötigt wird. Auch die Sportart die hiermit betrieben wird ist sehr wichtig für die Wahl des richtigen Anzugs. Am einfachsten ist es, wenn verschiedene Modelle von unterschiedlichen Herstellern einmal probiert werden. Wichtig ist die Passform und dass man sich wohl fühlt.