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Damen


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Neoprenanzüge für Damen – warm und geschützt in kühlen Fluten

Kühle Wassertemperaturen können die Freude am beliebten Freizeitsport trüben. Beim Tauchen und Surfen schaffen Neoprenanzüge schnelle Abhilfe. Die praktischen Anzüge speichern die Körperwärme, sind im Idealfall sehr leicht und erlauben maximale Bewegungsfreiheit.

Neoprenanzüge gibt es für Damen in allen Größen, trendigen Farben und schicken Schnitten. Über ihre Funktionalität und Zweckmäßigkeit entscheiden Qualität und Materialzusammensetzung. Neopren ist nicht gleich Neopren.

Dieser Beitrag möchte die Produktpalette der Neoprenanzüge für Damen unter die Lupe nehmen, um die Auswahl zu erleichtern.

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Qualität und Zusammensetzung des Materials von Neoprenanzügen

Neopren ist ein Kunststoff, Bezeichnung in der Chemie: Chloropren-Kautschuk. Er wird aus Erdöl hergestellt. 1932 am Markt eingeführt, erhielt das Material 1938 den Namen Neopren. Der schwarze Rohstoff wird für die Herstellung der Anzüge geschäumt.

Alle Neoprenanzüge für Damen bestehen aus geschäumtem Material. Im Inneren des Kunststoffes werden Gasbläschen eingelagert, die für die gute Wärme-Isolierung verantwortlich sind. Mit der Dicke des Materials steigt durch die wachsende Zahl der eingeschlossenen Gasbläschen die Qualität der Wärmespeicherung. Nachteil: dickes Neopren schränkt die Bewegungsfähigkeit ein, die hohe Anzahl der Luftbläschen sorgt im Wasser für mehr Auftrieb. Bei der Auswahl des Anzuges sollte daher ein Mittelweg gefunden werden, der den speziellen Anforderungen der Sportart und persönlichen Tragegewohnheiten gerecht wird.

Qualitativ hochwerte Neoprenanzüge werden zusätzlich kaschiert: Sie werden innen mit einem hautfreundlichen Material wie Nylon, Frottee oder anderen Textilfasern überzogen. Anzüge, die nicht kaschiert wurden, haben wegen der verwendeten Weichmacher bei einigen Trägerinnen Hautentzündungen verursacht.

Zusätze von Lycra, Elasthan oder Polyamid machen das Tragen von Neoprenanzügen komfortabler. Daneben sind seit einiger Zeit Neopren-Arten auf dem Markt, die ohne den Zusatz textiler Stoffe besonders weich und angenehm sind.

Übersicht Material

  • Neopren (Chlorophen-Kautschuk) wird aus Erdöl hergestellt, geschäumtes Material, dessen Recycling problembehaftet ist. Seit 1932 auf dem Markt.
  • Gasbläschen leisten im geschäumten Kunststoff die Wärmeisolierung. Dieser Effekt steigt mit zunehmender Materialdicke.
  • Dickeres Neopren hat neben guter Wärme-Isolierung Nachteile: verminderte Bewegungsfreiheit, stärkerer Auftrieb.
  • Kaschierte Neoprenanzüge bieten Schutz vor Hautreizungen. Sie sind innen mit Nylon, Frottee oder anderen Textilfasern überzogen.
  • Zusätze von Lycra, Polyamid oder Elasthan machen das Material weicher und erhöhen den Tragekomfort. Ein Anzug aus 100% Neopren muss nicht zwingend der Beste sein.
  • Moderne Neopren-Entwicklungen sind ohne textiles Futter sehr weich.

Empfohlene Materialdicke bezogen auf Wassertemperatur und Sportart

  • Wassertemperatur bis 12°C: Surfen 3 bis 4mm Schwimmen 4 bis 5mm Tauchen 7mm
  • Wassertemperatur 12 bis 17°C Surfen 2 bis 3mm Schwimmen 3 bis 4mm Tauchen 6mm
  • Wassertemperatur über 16°C Surfen 2mm Schwimmen 3mm Tauchen 5mm.

3 Arten von Neoprenanzügen

Neoprenanzüge werden nach der Art der Isolierungswirkung in 3 Arten eingeteilt: Nassanzug, Halbtrockenanzug und Trockenanzug.

Nassanzüge

Der Nassanzug bietet dem Körper eine gute Wärmeisolierung. An Arm- und Beinausschnitten, am Hals und über die Reißverschlüsse tritt Wasser ein. Das Innere das Anzuges wird nass. Im ersten Moment empfindet der Körper das kalte Wasser als unangenehm, doch die Nässe ist nicht nachteilig. Die Wasserschicht zwischen Körper und Anzug nimmt schnell Körperwärme auf und bildet ein zusätzliches Wärmepolster. Damit wird die Wärmefunktion des Neoprenanzuges positiv unterstützt.

Nassanzüge sind bei Freizeitsportlerinnen, besonders Surferinnen, am beliebtesten. Für sehr kalte Gewässer sind Nassanzüge wenig zweckmäßig.

Halbtrockenanzüge

Halbtrockenanzüge besitzen keine Reißverschlüsse und sind an den Hand- und Fußgelenken mit dicht anliegenden Gummizügen ausgestattet. Diese Neoprenanzüge liegen enger am Körper als Nassanzüge. Das Anziehen ist mühseliger. Für eine Wasserschicht bleibt im Anzug kein Raum, der Körper wird nur feucht.

Diese Art von Neoprenanzügen wird von Schwimmerinnen bevorzugt. Bei Nassanzügen würde beim Schwimmen permanent kaltes Wasser in den Anzug eindringen, ohne das es Zeit hätte, sich zu erwärmen.

Trockenanzüge

Bei Trockenanzügen hat kaltes Wasser keine Chance. Ausgestattet wie ein Halbtrockenanzug ist ein Neopren-Trockenanzug mit zusätzlichen Füßlingen ausgestattet. Die Öffnungen an den Handgelenken werden mit separaten, aber fest abschließenden Handschuhen verschlossen.

Da der enge Trockenanzug die Bewegungsfreiheit sehr einschränkt, ist er zum Surfen und langem Schwimmen nicht geeignet. Diese Art von Neoprenanzügen wird von Taucherinnen bevorzugt.

Übersicht Arten von Neoprenanzügen

    1. Nassanzug: Wasser dringt an den Ausschnitten von Hand- und Fußgelenken sowie am Hals ein. Es nimmt Körperwärme auf und verstärkt die Wärmewirkung des Anzugs. In sehr kaltem Wasser unzweckmäßig. Sehr gut geeignet für Surferinnen.
    2. Halbtrockenanzug: Ausstattung ohne Reißverschluss, abdichtender Gummizug an Hand- und Fußgelenken. Der Anzug liegt enger am Körper als Nassanzug. Kein Raum für Wasserschicht. Körper wird nur feucht. Sehr gut geeignet für Schwimmerinnen.

Trockenanzug: Ausstattung wie Halbtrockenanzug mit zusätzlichen Füßlingen und separaten Handschuhen. Noch enger als Halbtrockenanzug. Verminderte Bewegungsfreiheit, daher wenig geeignet zum Schwimmen. Sehr vorteilhaft für Taucherinnen.

Neoprenanzüge – Bunte Modelle für Damen

Wer Neoprenanzüge sucht, wird mit vielen schwarzen Modellen konfrontiert. Damenanzüge fallen seit einiger Zeit erfrischend aus dem Rahmen. Trendige Neon-Farben – Blau, Pink, Grün und Gelb – beleben das Bild wohltuend. Vor der Farbwahl steht jedoch die Entscheidung für Schnitt und Form des Anzuges. Aus hier stehen wieder 3 Grundtypen zur Auswahl: Shorty, Overall und Zweiteiler.

  • Overall: Einteiler mit langen Armen und Beinen, der direkten Wasserkontakt verhindert. Über Reißverschluss, Kragen, Arm- und Beinbündchen dringt Wasser ein. Der Anzug muss eng sitzen um permanentes Eindringen von Wasser zu verhindern. Einige Modelle sind mit einer Haube ausgestattet, die den Kopf der Trägerin vor Wasser schützt. Einige Neopren-Overalls werden mit separaten Handschuhen und Füßlingen angeboten. Overalls sind bei Surferinnen sehr beliebt, sie werden auch von Damen beim Triathlon genutzt.
  • Shorty: Einteiler mit kurzen Armen und Beinen. Dient weniger der Wärmeisolation als dem Schutz vor Nesseltieren und Algen. Sehr gut geeignet zum Surfen und Schnorcheln in wärmeren Gebieten oder bei kurzzeitigen Aktivitäten. Einige Modell sind mit abnehmbaren Ärmeln erhältlich.
  • Zweiteiler: Ober- und Unterteil sind voneinander getrennt. Der Zweiteiler ist in Shorty-Form als auch in mit langen Ärmeln und Beinen erhältlich. Die Sportlerin hat die Möglichkeit sehr flexibel zu variieren: langärmliges Oberteil – kurzes Unterteil. Möglich sind auch verschiedene Größen- und Farbkombinationen. Die Trägerin kann sich den Neoprenanzug ihrer Größe und Geschmack entsprechend zusammenstellen.

Zusätzlich sind auch separate Ärmel, Hauben und Handschuhe erhältlich.

Alle 3 Typen können in hochwertigen Varianten mit nützlichen Zusatzausstattungen – auf die jeweilige Sportart zugeschnitten – angeboten werden. Hier die wichtigsten:

  • Kniepolster
  • UV-Schutz
  • verstellbare Halskrause
  • Stehkragen zum Schutz des Halses vor Sonne beim Schnorcheln
  • nahtlose Achselpartien
  • Front-Zip-Versionen haben den Reißverschluss vorn
  • weitere Extras betreffen das Design: farbig, zweifarbig, mit bunten Streifen abgesetzt

Der passende Neoprenanzug für Damen

Um seiner Funktion gerecht zu werden, muss ein Neoprenanzug haargenau passen und eng anliegen. Anprobieren ist unerlässlich. Die Größen weichen von der Konfektionsgröße zum Teil erheblich ab. Auch die Größen unterschiedlicher Hersteller variieren. Von folgenden Marken gibt es eigene Größentabellen: Billabong, Hurley, Neill, Patagonia, Quiksilver, Rip Curl und Xcel. Die gängigsten Größen von Neoprenanzügen sind: XS, S, ST, MS, M, ML, MLT, LS, L, LT, XLS, XL, XXL, XXXL.

Als Faustregel kann gelten: Größen mit einem T sind für sehr schlanke Damen geeignet, Größen mit einem S passen auch bei etwas breiterem Körperbau.

Anziehen des neuen Damen-Neoprenanzuges

Das Anziehen des hautengen Neoprenanzuges ist mühsam. Zum Schluss einige Tipps, die die Mühe erleichtern können:

  • Schritt 1 Beine: im Sitzen in ein Anzugbein steigen, dann über den Knöchel bis zum Oberschenkel ziehen Erst danach folgt die gleiche Prozedur für das zweite Bein. Vorsicht: nicht zu stark ziehen, Neopren reißt schnell.
  • Schritt 2 von der Hüfte zum Oberkörper: Anzug faltenfrei über die Hüfte ziehen, dann Ärmel bis zur Achsel aufkrempeln und langsam hochziehen. Falten müssen geglättet werden.
  • Schritt 3 Ärmel: erst einen Ärmel vorsichtig bis über das Handgelenk streifen. Alle Falten glätten, dann erst folgt der zweite Ärmel.