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Was ist Neopren?

Das gummiartige Material Neopren wird in unterschiedlichen Stärken und Materialdichten gefertigt. Dabei gilt: je dicker desto wärmer und je aufgeschäumter desto flexibler. Wenn die Innenseite anschließend mit einer zusätzlichen Textilkaschierung versehen wird spricht man von Glatthautneopren. Ist auch die Außenhaut kaschiert, spricht man von einer doppelt Kaschierung. Diese ist robuster als das Glatthautneopren – leider aber auch ein wenig schlechter von der Wärmewirkung.

Neopren – Das Material

Neopren

Neopren-Meterware

Die ersten Anzüge bestanden damals aus Leder oder Metall. Eingie Zeit später wurde Gummi und heute vorallem Neopren verwendet. Bei diesem Material handelt es sich um eine synthetische Verbindung aus Chloropren-Kautschuk, die in den 1930er Jahren entwickelt wurde. Chloropren-Kautschuk wird großtechnisch im Verfahren der Emulsionspolymerisation hergestellt. Die entstandene Dispersion wird durch Säurezugabe und anschließender Kühlung gefällt, getrocknet und gewöhnlich in Form von Chips für die verarbeitende Industrie in den Handel gebracht. Aus diesen wiederum wird dann der eigentliche Neoprenstoff als Meterware gefertigt.

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Durch seine hervorragenden chemischen und physikalischen Eigenschaften eignet es sich optimal für den Wassersport. Das Material enthält kleine Gasbläschen. Diese sorgen für die Isolierungseigenschaft beim Neoprenanzug. Daher gilt der Grundsatz: Je dicker das Neopren, desto wärmer hält der Anzug. Leider steigt mit zunehmender Materialstärke aber auch die Dehnbarkeit des Anzugs.

 


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